| Zahlenwimpel |
Nummernflaggen, Signalflaggen des Internationalen Signalbuches |
| Zahlmeister |
jemand der alle finanziellen Angelegenheiten an Bord erledigt, Heuerauszahlungen, Provianteinkauf, das Begleichen der Hafengebühren usw.; Proviantmeister |
| Zapfenstreich |
militärisches Abendsignal, das den Ausgang des Soldaten beendet und ihn zur Rückkehr zur Kaserne verpflichtet. |
| Zaruke |
einmastiges kleines arabisches Segelschiff |
| Zeese |
Schleppnetz der Ostseefischer |
| Zeesenboot |
Fischereifahrzeug der Ostseefischer |
| zeisen |
zusammen- oder anbringen, einen Gegenstand fest- oder zusammenbinden |
| Zeising, Seising |
Segeltuchstreifen, Tauende, kurzes Tau mit denen die geborgenen Segel zusammengebunden werden |
| Zelle |
Tank; im Schiff fest eingebauter Behälter bzw. einzelne Abteilungen im Doppelboden zur Aufnahme von Wasser aller Art. Die Zellen werden meist innen mit Isolierschichten versehen |
| Zenit |
Kardinalpunkt im wahrem Horizontsystem, der an der Himmelskugel senkrecht über dem Beobachter (Scheitelpunkt) liegt. Gegenpunkt ist der Nadir. |
| Zepter |
(Szepter) gabelförmig gearbeitetes Rundeisen, das zur Aufnahme der Riemen beim Rudern dient |
| zerschellen |
in Stücke gehen, zerbrechen, das Schiff zerschellte an den Klippen |
| Zerstörer |
leichtes, schnelles Kriegsschiff |
| Zeug |
- Gesamtheit der Segel, über die ein Schiff verfügt
- Bekleidungsstücke eines Seemannes (z.B. Zeugdienst bedeutet: Reinigung und Instandhaltung der Bekleidung)
- Veraltete Bezeichnung für Takelage
- Frühere Bezeichnung für die gesamte Ausrüstung und Bewaffnung von Soldaten
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| Zielschiffe |
der Kriegsmarine bis 1945 waren die veralteten Linienschiffe Hessen und Zähringen |
| Zille |
hölzernes, offenes oder vorn und achtern etwas eingedecktes Binnenschiff der Elbe und Oder. Früher durch Segel fortbewegt, heute meist ein Schleppschiff. |
| Zingst |
Küstenlandschaft und Halbinsel an der mecklenburgischen Küste |
| Zögling |
ältere Bezeichnung für Offiziersanwärter auf Segelschulschiffen der Handelsmarine |
| Zollboote, Zollkreuzer |
Spezialschiffe für den Zoll; das in den Küstengewässern und Flussmündungen die Innehaltung der Zollvorschriften an den Freihafengrenzen überwacht |
| Zollfreigebiete |
sind
- deutsche Schiffe und deutsche Luftfahrzeuge in Gebieten, die zu keinem Zollgebiet gehören
- die Insel Helgoland
- die Freihäfen
- die Gewässer und Watten zwischen der Hoheitsgrenze und der Zollgrenze
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| Zollfreihafen |
Freihafen |
| Zollgrenze |
An der Küste ist die Zollgrenze die jeweilige Strandlinie mit Ausnahme der an den Flussmündungen besonders festgelegten Grenzen |
| Zollmops |
scherzhaft für Zollbeamter |
| Zossen |
älteres Fahrzeug, Schiff |
| zuhalten |
den Kurs auf einen bestimmten Punkt nehmen |
| zurren |
festbinden, auf Deck festbinden, ein Boot festzurren (festbinden) |
| zutörnen |
sich beeilen, Arbeit einteilen |
| Zweihandschiffe |
Aufkaufschiffe, die bereits von anderen Reedern genutzt wurden (Gebrauchttonnage, Secondhand-Schiffe). Die Großsegler des finnischen Reeders Erikson waren immer Zweihandschiffe (Secondhander) |
| Zwölfer |
Yachttyp, mit dem der America's Cup ausgesegelt wird ( 12m-R-Yacht) Maße: etwa 14m Länge in der Wasserlinie, 3,8m Breite, 2,7m Tiefgang, 165 m² Segelfläche; Besatzung: 11 Mann |
| Zwölfhauer |
Ruderboot der Marine mit 12 Mann an den Riemen |
| Zyklon |
- Wirbelsturm (in den Tropen)
- Das Niederdruckgebiet mit der typischen Luftwirbelung um seinen Kern
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