C-Patente frühere Maschinenpatente. Es gab:
  • C1: Seemotorenmaschinist
  • C2: Kleinmaschinist
  • C3: Seemaschinist II.Klasse
  • C4: Seemaschinist I.Klasse
  • C5: Schiffsingenieur II.Klasse
  • C6: Schiffsingenieur I.Klasse
Seit 1970 gibt es neue Befähigungszeugnisse, die in der revidierten Fassung von 1991 lauten:
  • CI: Schiffsingenieur mit der Befugnis zum Leiten von Maschinenanlagen jeder Leistung
  • CIW: Schiffsingenieur mit Befugnis zur Wahrnehmung der Aufgaben eines 2. technischen Schiffsoffiziers auf Schiffen mit jeder Maschinenleistung
  • Cma: Schiffsmaschinist mit der Befugnis zum Leiten von Maschinenanlagen auf Schiffen bis 3000 kW Maschinenleistung. Wahrnehmen der Aufgaben eines 2. technischen Schiffsoffiziers auf Schiffen bis 3000 kW Maschinenleistung
  • CmaW: Schiffsmaschinist mit der Befugnis zum Wahrnehmen der Aufgaben eines technischen Alleinoffiziers auf Schiffen mit der Maschinenleistung bis 1500 kW. Wahrnehmen der Aufgaben eines 2. technischen Schiffsoffiziers auf Schiffen mit Maschinenleistung bis 3000 kW
  • Cnaut: Wahrnehmen der Aufgaben eines technischen Schiffsoffiziers an automatisierten Maschinenanlagen bis 600 kW Leistung auf Fracht- und Fahrgastschiffen in der Mittleren Fahrt sowie auf Fischereifahrzeugen in der Großen Hochseefischerei
  • CT: Schiffsbetriebstechniker mit Befugnis zum Leiten von Maschinenanlagen auf Schiffen mit bis zu 8000 kW Maschinenleistung
  • CTW: Schiffsbetriebstechniker mit der Befugnis zum Wahrnehmen der Aufgaben eines 2. technischen Schiffsoffiziers auf Schiffen mit einer Maschinenleistung bis 8000 kW. Wahrnehmen der Aufgaben eines 3. technischen Schiffsoffiziers auf Schiffen mit jeder Maschinenleistung
Candela, cd Photometrische Einheit der für Leuchtfeuer, Seenotfeuerwerk und Positionslampen, Basiseinheit des Internationalen Einheitensystems. Die neue Einheit 1 cd entspricht den alten Werten 1,107 Hefner-Kerze (HK) oder 0,981 Internationale Kerze (IK).
Cafeteria auf modernen Schiffen eingerichtetes Büfett für die Ausgabe von Speisen und Getränken
Calie asymmetrisches Doppelkanu in der Südsee
Caracor kombiniertes Segel- und Ruderschiff in Südostasien
Cargo Schiffsladung; siehe auch Kargo
Carpenter (engl.) Zimmermann; Besatzungsmitglied eines Schiffes im Range eines seemännischen Unteroffiziers
Carrier, Van-Carrier Transportfahrzeug speziell für Container im Container-Terminal
Cat
  • Segelboot mit nur einem Großsegel, welches am Mast als Gaffel- oder Hochsegel gefahren wird
  • Abkürzung für Catamaran oder Katamaran; auch Kat
Catboot kleines Segelboot (Jollen und Fahrtenkreuzer)
Catering Versorgung der Passagiere mit Speisen und Getränken an Bord von Kreuzfahrtschiffen und Fähren
C.G.H. Cape of Good Hope, Kap der Guten Hoffnung
CGT French Line (seit 1864), Compagnie Gènèrale Transatlantique
Charterer Mieter eines Schiffes
chartern ein Schiff oder Boot mieten
checken zahlenmäßiges Erfassen der Ware nach vorgegebenen Kennzeichen, checken ist die Aufgabe von Kontrollfirmen in den Seehäfen
Chemikalientanker Schiff zur Beförderung schädlicher flüssiger Ladungen als Massengut.
Chief Leitender, Erster Schiffsingenieur, Chief-Steward
Chief-Ingenieur der Leitende Technische Offizier eines Schiffes
Chinamann chinesische Wäscher an Bord eines Schiffes
Chronometer genau gehende Schiffsuhr, Präzisionsuhr
Cirrus Federwolken in Höhen über 6000 m; dünne streifige Schleier aus Eiskristallen.
Cell-Gerüste Führung für die Container im Laderaum und am Deck mit speziellen Stellagen
Coast Guard Küstenwache. In zahlreichen Küstenstaaten mit Kontroll- und Überwachungsaufgaben beauftragte staatliche Institution, z.B. US Coast Guard in den USA.
Cockpit Vertiefung im Deck von Segelbooten vor dem Ruder, offener Sitzraum eines Bootes
Code maritime scherzhafte Bezeichnung für die aus vielen Sprachen zusammengesetzte Umgangssprache der Seeleute
Coffee-Grinder Umgangsbezeichnung für eine große Winsch
Coffeynagel Belegnagel
Coil(s) schwergewichtige Ladung, z.B.: Eisendraht, Stahl in Rollenform
Collins Collins Line (1850-1858), New York & Liverpool United States Mail Steamship Company
Consolfunkfeuer früher Funkmessverfahren zur Standortbestimmung auf See (im Langwellenbereich 300 kHz)
Container Großbehälter für Frachtgüter, 20 und 40 ft (Fuß-Container); ein 20 Fuß-Container ist 6,06m lang und 2,44 m breit und hoch
Containerladebrücken sind speziell für den Containerumschlag konstruierte, auf Schienen fahrende, Ladebrücken
Containerschiff Containerfrachter, ein Spezialschiff das nur Container aufnimmt
Container-Terminal Spezialhafen nur für Container, er verfügt über Kais, Gleisanschluss, Straßen, Ladebrücken, Lagerflächen, Transportfahrzeuge (Van-Carrier) und Verwaltungseinrichtungen. Bremerhaven hat den größten zusammenhängenden Container-Terminal in Europa.
Convoy, Konvoi Geleitzug. Bewaffnete Konvoischiffe kennt man seit dem Ende des 16. Jahrhunderts (sich wegen der Gefahr der Piraterie schützen). Heute versteht man unter Convoy einen Verband mehrerer Handelsschiffe, der durch Kriegsschiffe und Flugzeuge gesichert ist.
Cordonazo tropischer Wirbelsturm der mexikanischen Westküste
Costabirne stromlinienförmiger Körper hinter dem Propeller zur Verbesserung seines Wirkungsgrads.
CQD erste Zeichenfolge für Notrufe (1904). Seit 1908 durch SOS ersetzt.
Crew Schiffsbesatzung, Mannschaft
Cross Trade (engl.) regelmäßiger Dienst der Schiffe einer Reederei zwischen nicht nationalen Häfen
C-Schein Führerschein des Deutschen Segler-Verbandes; unbegrenzt gültig für Seefahrt auf Yachten
Cumulus Quell- oder Haufenwolke.  Von 600 bis 800m Höhe können sich Türme bis etwa 2500m bilden. In kleinen Formen Schönwetterwolken, in großer Form oft Vorläufer von Schauern, Böen und Gewittern
Cunard Cunard Line (seit 1840), British & North American Royal Mail Steam Packet Company, 1878 Cunard Steam Ship Company Ltd, 1934 Cunard-White Star Ltd, 1949 Cunard Steam-Ship Company Ltd, 1962 Cunard Line Ltd.
Curragh primitives Boot aus einem leichten Holzgerippe, das mit Leinwand überzogen und dann geteert wird. Diese 4,80 m bis 5,50 m langen und etwas weniger als 1 m breiten Boote werden an der westirischen Küste zum Angeln benutzt
Curry-Klemme ein Beschlag, um eine Schot nicht an einer Klampe belegen zu müssen, sondern durch Festklemmen in jeder gewünschten Position halten zu können ( nach dem Erfinder Manfred Curry benannt)
Cutspleiß Spleiß zum Verbinden zweier Leinen, bei dem die Enden nebeneinander gelegt und die aufgedrehten Kardeele der linken Leine in die rechte Leine und umgekehrt verspleißt werden; auch Überspleiß
CWL siehe Konstruktionswasserlinie (KWL)