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Sicherheit

... auch in der IT

Sicherheit in der elektronischen Datenverarbeitung

1. Surfen Sie bewusst

Nicht nur über den Browser ist ein PC Ziel vieler Angriffe. Vermeiden Sie deshalb den Besuch dubioser Webseiten (Porno-Seiten, Tauschbörsen, ...), welche Ihnen unter Umständen zerstörerische Daten aufspielen.

2. Misstrauen Sie Email

Die elektronische Post an sich ist zwar sehr effizient, bietet aber gleichzeitig Angreifern eine Fülle von Möglichkeiten, Schädlinge auf ihren Rechner zu bringen oder vertrauliche Daten abzugreifen. Folgen Sie deshalb keinen in Emails angegebenen Links und antworten Sie nicht auf Spam-Mails (Werbung). Auch sollten Sie keine Anhänge öffnen, welche Ihnen nicht vorher von vertrauenswürdiger Stelle avisiert wurde. Auf keinen Fall sollten Sie Aufforderungen zur Korrektur oder Überprüfung ihrer Zugangs- oder gar Kontodaten nachkommen.

3. Laden Sie keine unsicheren Dateien aus dem Internet

So verlockend es auch klingen mag, die neuesten Videos oder Musikstücke ohne Bezahlung einfach herunterladen zu können:
Lassen Sie es. Sie wissen nie, ob es sich dabei um einen getarnten Schädling handelt oder nicht. Ebenso sollten Sie auf das Urheberrecht achten, da die Erzeuger dieser Produkte wie Sie einen zu füllenden Kühlschrank haben.

4. Installieren Sie nicht jede Software

Ihr PC ist insbesondere im Büro ein Arbeitsmittel. Jedes installierte Programm kann zu Instabilitäten führen, was Sie weder beim Arbeiten noch beim Spielen haben wollen.

5. Nehmen Sie keine 08/15-Passwörter

Sie benötigen für verschiedene Aktivitäten Passwörter. Wählen Sie Zeichenfolgen, die nicht in Lexikas erfasst und nicht durch Kenntnis Ihres Umfelds zu erraten sind. Verwenden Sie verschiedene Passwörter und ändern Sie diese in relativ kurzen Abständen.

6. Schalten Sie Schutzwerkzeuge auf keinen Fall ab

Natürlich ist es lästig, immer wieder von einer Firewall oder einem sonstigen Sicherheitsprogramm gefragt zu werden, ob Anwendung XY eine Aktion durchführen darf. Genau wegen dieser Nachfragerei sollten Sie alle Schutzprogramme jedoch so scharf wie möglich aktiv haben. Ebenso kann ein Antivirenprogramm beispielsweise bei der Prüfung von eingehender Email zu heftigen Leistungseinbrüchen führen.
Trotzdem: Lassen Sie die Programme mit der schärfstmöglichen Einstellung aktiv.

7. Befolgen Sie unbedingt die Anweisungen zur Sicherheit

Sie werden in Betrieben normalerweise in die Arbeit mit dem PC und den notwendigen Programmen eingewiesen. Ebenso erhalten Sie eine Unterweisung in die geltende Security-Policy. Beachten Sie diese Anweisungen und folgen Sie ihnen. Ihr Arbeitsplatz kann davon abhängen.

8. Informieren Sie sich selbst über vorhandene Sicherheitsmaßnahmen

Sicherheit durch einmal getroffene Maßnahmen ist trügerisch, da die Bedrohungen sich ständig ändern und die Technik weiter entwickelt wird. Halten Sie sich auf aktuellem Stand.

9. Melden Sie ungewöhnliche Vorkommnisse

Gegen beinahe jedes Mittel gibt es irgendwann ein Gegenmittel. Dieser Aussage folgend ist es einleuchtend, dass es keine 100-prozentige Sicherheit geben kann. Sollte sich ein Rechner plötzlich seltsam verhalten, dann melden Sie es an die zuständigen Personen weiter. Bei Ihrem Privatrechner sollten Sie dann eine strenge Prüfung durchführen (lassen).

10. Nutzen Sie Verschlüsselung

Insbesondere mit dem Browser sollten Sie die verschlüsselte Übertragung mit dem SSL-Verfahren nutzen. Dies wird allerdings in vielen Gäste-(W)LANs nicht funktionieren, da die Betreiber damit mehr Rechtssicherheit bezüglich ihrer Haftung erreichen wollen. „Gute“ Seiten sind deshalb auf jeden Fall auch unter http://... erreichbar (oder wollen Sie einfach nicht als Besucher haben).
Sollten eigene Programme zur lokalen Verschlüsselung / Entschlüsselung bereit stehen, dann nutzen Sie diese.